Aus meiner Werkstatt
Was ich mit KI baue
Manche Fragen lassen mich so lange nicht los, bis ich etwas gebaut habe. Hier zeige ich Anwendungen, die in meiner Arbeit mit KI entstanden sind – welche Probleme sie lösen sollen und was ich beim Entwickeln lerne.
Lernen und Entdecken
Foxisch klar
Öffentlich nutzbar · wird weiterentwickelt
Meine Tochter wollte Mathe-Arbeitsblätter. Daraus ist Foxisch klar geworden: eine Lern-App mit Übungen, Geschichten und kleinen Sachunterrichtsabenteuern für Kinder ab Klasse 1.
Mit Foxi können Kinder rechnen, lesen und Neues entdecken. Zu den Herbstabenteuern gehören Bauideen, die vom Bildschirm an den Basteltisch führen. Beim Weiterentwickeln lerne ich, wie viel eine klare Aufgabe ausmacht – und wie schnell Erwachsene übersehen, was für ein Kind unverständlich ist.
Zusammenarbeit und Engagement
Wirkungskreis
Projekt für Viva con Agua Österreich · mit Fallstudie
Für Viva con Agua Österreich habe ich mit KI-Agenten ein Arbeitssystem entwickelt, das Kontakte, Veranstaltungen, Aufgaben und die Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen zusammenführt.
Meine Arbeit daran ist vor allem Produktführung: verstehen, was gebraucht wird, Prioritäten setzen und prüfen, ob die Umsetzung im Alltag hilft. In der Fallstudie beschreibe ich, wie ich mit den Agenten gearbeitet habe und an welchen Stellen ich mich selbst korrigieren musste.
Logistik und tägliche Arbeit
ViMoKi
In Entwicklung und Erprobung
Bei ViMoKi arbeite ich als Mitgründer und CTO an Anwendungen für Logistikteams. Mich interessiert, wie KI die Vorarbeit mit Genehmigungsbescheiden und anderen Dokumenten erleichtern kann, damit Fachleute Informationen prüfen und fundiert entscheiden können.
Hier beginnt die Entwicklung bei den täglichen Fragen in der Disposition: Welche Information fehlt? Was muss geklärt werden? Wo hilft eine vorbereitete Antwort? Auf der Unternehmensseite zeigen wir unseren Ansatz und den Dispo-Buddy.
Meine internen Werkzeuge
Vieles entsteht für meinen eigenen Arbeitsalltag. Ich baue mir mit KI Abläufe, die zu meiner Arbeit passen: vom Rechnungsschreiben bis zur Vorbereitung eines neuen Textes.
- Rechnungen und Angebote. Ich lasse Leistungsangaben strukturieren, Rechnungen und Angebote als PDF in meinem eigenen Layout vorbereiten und Nummern sowie Pflichtangaben anhand meiner Vorgaben prüfen. Ich prüfe das Ergebnis und gebe es frei.
- Projektarbeit und Zeiterfassung. KI hilft mir, geleistete Arbeit festzuhalten, Zeiten und Budgets zusammenzuführen und den nächsten Projekt- oder Abrechnungsschritt vorzubereiten.
- Mein SecondBrain und das Schreiben. Notizen, Quellen und Transkripte sollen wieder auffindbar sein, wenn ich sie brauche. Mit KI erschließe ich mein Material, bereite Recherchen vor und arbeite an Essays und Manuskripten weiter.
- Überblick im Alltag. Ich lasse verfügbare Termine, Aufgaben und offene Punkte für meinen Arbeitsbeginn zusammenstellen. Daraus wird ein kurzes Briefing, mit dem ich entscheide, was als Nächstes Aufmerksamkeit braucht.
Auch diese Werkzeuge entwickeln sich im Gebrauch. Eine Korrektur an einer Rechnung, ein fehlender Beleg oder eine unklare Zusammenfassung wird zum Anlass, den jeweiligen Ablauf zu verbessern.
Was ich dabei lerne
KI verändert, wie schnell ich eine Idee ausprobieren kann. Die Arbeit am Produkt bleibt voller Entscheidungen: Was brauchen die Menschen, die es nutzen sollen? Welche Rückmeldung nehme ich ernst? Wann ist etwas verständlich genug, wann muss ich noch einmal anfangen?
Diese Erfahrungen fließen in meine Texte über Führung und die neue Arbeitswelt ein. Und die Anwendungen verändern sich mit dem, was ich dabei lerne.
Weiterlesen aus der Werkstatt
Über die Arbeit mit KI schreibe ich auch dann, wenn etwas schiefgeht oder eine kleine Beobachtung meine Richtung verändert.
- Die verrutschte Einerstelle – wie eine Lern-App entstand und was eine Lehrerin darin entdeckte. Frei lesbar.
- Ich habe kein KI-Tool benutzt. Ich habe ein Team geführt. – über Entscheidungen, Überprüfung und die Arbeit am Wirkungskreis. Frei lesbar.
- Was ich der Maschine schon einmal sagen musste – Beobachtungen aus einer gemeinsamen Arbeitswoche. Für Abonnentinnen und Abonnenten.